Mai 02

Bericht vom Qualitätszirkel des Leuphana Semesters

Der Qualitätszirkel fand diesmal unter mehr Beteiligung von Studierenden und Lehrenden statt, so waren sieben Personen von LGG anwesend und ein AStA-Sprecher. Der Qualitätszirkel soll allen Beteiligten dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen sowie Verbesserungsvorschläge einzubringen und zu diskutieren. Alle Eingaben und die im Qualitätszirkel erarbeiteten Diskussionsstände werden gesammelt und an die jeweiligen Verantwortlichen weitergereicht, Entscheidungen fallen in diesem Rahmen jedoch keine.Neben den ganzen Verantwortlichen aus den Modulen und Leuphana-Semester waren noch neun Lehrende anwesend.

In einem ersten Rückblick ging es um die im WS 2013/14 durchgeführten Lehrveranstaltungsevaluationen. Zusätzlich wird eine vierjährige Evaluation für das Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“ unter den Studierenden unter Leitung von Prof. Michelsen durchgeführt, diese beinhaltet auch die Konferenz-Woche.

Modul „Wissenschaft macht Geschichte“
Bei der Reformierung des Moduls „Wissenschaft macht Geschichte“ wurde die bisherige Kritik (Sinn des Moduls sei unverständlich und Integration der Ringvorlesungen in die Seminarinhalte) aufgenommen. Es wurde sich über eine umfassende Neuausrichtung beschlossen. Der Titel des Moduls wird geändert in „Wissenschaft will verstehen“ mit nun einer deutlicheren Ziel-Formulierung: Innovatives Strukturdesign und die Integration der Liberal Arts Education.

Unter der Ziel-Formulierung ist zu verstehen: die kulturelle Selbstreflexion, Wissenschaftskritik, wissenschaftliche Selbstkonditionierung für den Eintritt in das Fachstudium, Reflexion des Studiums. Bei dem innovativen Strukturdesign kommt wieder die Akzentuierung der Multiperspektivität von Wissen und Interdisziplinarität von Wissenschaft zum Tragen, sowie der Wechsel von der Wissenschaftsrezeption zur Wissensproduktion.

Bereits im nächsten Semester geht es um das Kernthema „Heroismus / Postheroismus“ mit den einzelnen Perspektiven „Mythos“, „Politik-Geschichte-Sozialtypologie“ und „Medien (Kultur, Film, Literatur)“. Hierbei werden Lernmethoden wie Einzelseminaren, Learning Communities mit Tutorien eingesetzt. Zu den Sitzungen sollen die Studierenden mehr Beiträge liefern. Der Fokus wird auf die Reflektions- und Studierfähigkeit mit der Deakzentuierung von Formalia liegen sowie der Aufhebung von Heterogenität in Vielfalt.

Wissenschaft nutzt Methoden
Auch das Modul der Methoden wurde überarbeitet. Die Modulkoordinatorin stellte die Verzahnung im Leuphana-Semester vor. Die Interdisziplinarität wurde überarbeitet, so ist das Modul nun für alle Major offen. Der fachspezifische Inhalt fällt künftig weg, daher heißt es nun „Einführung in die Wissenschaftlichkeit“. Die Änderung betrifft aber nur das Modul Wissenschaft nutzt Methoden 1, welches in den ersten acht Wochen stattfindet. Das Modul Wissenschaft nutzt Methoden 2 welches ab der neunten Wochen stattfindet unterliegt keiner Änderung.

Die Vorlesung besteht aus drei Sitzungen pro Woche, zusätzlich finden Vertiefungsseminare statt. Fazit sind 4 Veranstaltungen (4 SWS), eine Modulklausur mit 120 Minuten Bearbeitungszeit bei 5 CPs.

Weiterer Prozess
Etwas überrascht waren wir über die weiteren Verfahrensschritte nach dem Qualitätszirkel. Direkt im Anschluss an dem QZ soll die Studienkommission für das Leuphana Semester und Komplementärstudium stattfinden um über die Änderungen abzustimmen. Hierzu soll die Änderung der FSA erfolgen. Das Feedback aus den QZ soll hierbei direkt einfließen, eine weitere Rückkoppelung mit anderen Gremien oder Fakultäten soll nicht stattfinden.

World-Café
Im World-Café wurden an vier Tischen verschiedene Themen bearbeitet die jedoch nicht direkt im Zusammenhang mit der Reformierung stand. Vielmehr ging es um die Fragen wie mehr Dialog in Lehrveranstaltungen aussehen könnte oder die Attraktivität von Tutorien erhöht werden kann.

Präsentation unserer Umfrage
Gegenüber den Teilnehmern haben wir die Ergebnisse unserer Umfrage präsentiert und haben hierzu offenes Gehör erhalten. Gerade der Punkt, dass die Studien- und Prüfungsleistungen oftmals nicht vergleichbar sind oder es sich Abweichungen zwischen Vorgaben von myStudy und Dozent gibt. Die Modulverantwortlichen haben noch einmal deutlich gemacht, dass solche Probleme direkt gemeldet werden sollen. Das Ergebnis der Umfrage findet Ihr hier.

Schluss
Am Ende werden die Ergebnisse des heutigen QZ in den Lehrbericht einfließen sowie in die anschließende Studienkommission einfließen. Die Verringerung der Methoden Module sehen wir in Betracht auf die Masteranschlussfähigkeit als Kritisch an.

UPDATE: In der Sitzung der Studienkommission Leuphana-Semester wurde die Entscheidung über die Abstimmung um eine Woche vertagt. Die Abstimmung über das neue Modell findet am Mittwoch, 7.05.2014 statt.

LGG-Besuch-QZ-LS-1

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.